Abschied von den Bayern?

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David Alabas Vertrag beim FC Bayern läuft im Sommer 2021 aus. Im Moment geht die Tendenz eher in Richtung eines frühzeitigen Abgangs – nur so könnten die Münchner noch eine stattliche Ablösesumme für den Star der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft kassieren. Alaba hat den knallharten israelischen Top-Spielerberater Pini Zahavi ins Boot geholt, der 76-Jährige soll Zukunftsoptionen ausloten.

Es heißt, dass es Alaba in die spanische Primera Division ziehen soll. In der Vergangenheit wurde schon öfter über einen Wechsel zum FC Barcelona oder zu Real Madrid spekuliert. Dass der 27-jährige Wiener sich neu orientieren möchte, könnte mit einem geplatzten Tausch im Sommer 2019 zusammenhängen. Wie die Münchner “tz” berichtete, hätte Alaba zu Manchester City (und Pep Guardiola, der den Allrounder über alle Maßen schätzt) gehen sollen. Im Gegenzug wäre Leroy Sané, der absolute Wunschspieler der Bayern, nach Deutschland zurückgekehrt. Der Deal scheiterte – nicht nur an Sanés Kreuzbandverletzung, sondern auch an Alabas Veto. Die englische Premier League sei keine Option für ihn.

Alaba zeigte bis zur Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie überragende Leistungen als Innenverteidiger, die ihm bei der Vertragsverlängerung 2016 in Aussicht gestellte Position im zentralen Mittelfeld bekam er nie, weil Joshua Kimmich den Vorzug erhielt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Alaba aktuell die Wertschätzung von Seiten Bayerns fehlt.