Blauer Thinktank sorgt für Skepsis bei Korruptionsjägern

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Die Folgen von Ibiza

Institut für Sicherheitspolitik von Novomatic gesponsert, vom Verteidigungsministerium gefördert

Foto: APA/Punz

Im FPÖ-nahen Vereinsnetzwerk nimmt das “Institut für Sicherheitspolitik” (ISP) eine Sonderrolle ein: Während die anderen von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) beäugten Vereine öffentlich so gut wie gar nicht in Erscheinung traten, war das ISP hochaktiv. Es veranstaltete beispielsweise eine “Mitteleuropäische Sicherheitskonferenz” – mit Unterstützung des St.-Georgs-Ordens, dem prominente FPÖ-Mitglieder wie Parteichef Norbert Hofer angehören – und organisierte Vorträge, etwa von Barbara Kolm, Vizepräsidentin des Generalrates der Oesterreichischen Nationalbank.