FP-Koderhold vermisst Aufklärungs- und Informationsarbeit zu Asthma-Risiken bei Kleinkindern in Kombination mit Covid-19

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Gesundheitsstadtrat Hacker soll seiner Verantwortung nachkommen

Wien (OTS) „Während die Med Uni Wien ein intensives Pollenjahr erwartet, sorgt sich Wiens SPÖ-Gesundheitsstadtrat Hacker unentwegt darum, Spielplätze möglichst bald zu eröffnen“, berichtet der Wiener FPÖ-Abgeordnete und Arzt LAbg. Günter Koderhold.

In vielen Ländern haben die Asthma-Zahlen in den vergangenen Jahrzehnten insbesondere bei Kindern und Jugendlichen zugenommen.

Asthma ist nach Neurodermitis die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter. Mehrere Studien haben gezeigt, dass bei drei bis zehn Prozent aller Kinder und Jugendlichen schon einmal im Leben die Diagnose Asthma gestellt wurde.

„Laut Deutschem Lungeninformationsdienst treten bei mindestens sieben von zehn Kindern, die Asthma entwickeln, erste Symptome vor dem fünften Lebensjahr auf. Bei etwa der Hälfte aller Kleinkinder verschwinden diese bis zum Verlauf der Pubertät wieder“, klärt Dr. Koderhold auf.

Dr. Koderhold: „In der ‚Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland’ des RKI lag die Häufigkeit von Asthma bei Kindern und Jugendlichen bei etwa vier Prozent“.

Für Dr. Koderhold sei dies ein Prozentsatz, der Stadtrat Hacker dazu veranlassen sollte, dringend eine Informations- und Aufklärungskampagne in die Wege zu leiten.

„Allergisches Asthma ist die häufigste Asthmaform bei Kindern und Jugendlichen und wird oft durch Pollen ausgelöst. Wir wissen viel zu wenig über die Kombination des Corona Virus mit allergischem Asthma“, warnt der Abgeordnete.

Stadtrat Hacker, der sich selber gegen „Cowboy-Methoden“ ausspricht, lässt allerdings die wichtige Informations- und Aufklärungsarbeit außen vor, in der gerade die Risikogruppen bei Kindern und Jugendlichen für Covid-19 während der Pollensaison gewarnt werden müssten.

„Chronische Atemwegserkrankungen sind bei Kindern und Jugendlichen nicht selten. Wir empfehlen dringend Aufklärungsarbeit zu leisten, da zahlreiche Kinder 2020 als ihr erstes Jahr mit allergischem Asthma erleben werden“, appelliert Koderhold.

„Die Aufklärung über mögliche Ersterkrankungen an allergischem Asthma während der intensiven Pollenbelastung und der Covid-19 Phase ist unumgänglich“, so Dr. Koderhold abschließend. (schluss)

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