Korosec zu 24-Stunden-Betreuung: „Bin erleichtert, dass 24-Stunden-Betreuerinnen wieder aus Tschechien einreisen dürfen!“

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Seniorenbund-Präsidentin hofft, dass weitere Länder dem Beispiel Tschechiens folgen werden und empfiehlt Tests an den Grenzen.

Wien (OTS) Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, begrüßt die Entscheidung der tschechischen Regierung, im Gesundheitsbereich arbeitende Menschen wieder nach Österreich einreisen zu lassen. Das betrifft auch 24-Stunden-Betreuerinnen, die wieder zu ihren Klientinnen und Klienten können.

Korosec hofft, dass das Beispiel Tschechiens auch für andere Länder Schule macht. „Es müssen dringend Ausnahmeregelungen geschaffen werden. Das gilt nicht nur für Betreuerinnen aus den Nachbarländern, sondern auch für all jene, die über sie zu uns einreisen“, so Korosec. Die Seniorenbund-Präsidentin weist darauf hin, dass 46 Prozent aller 24-Stunden-Betreuerinnen, die in Österreich tätig sind, aus Rumänien kommen.

PCR-Tests an der Grenze statt automatischer Quarantäne

„Die Gesundheit der zu Betreuenden und der Betreuungskräfte muss aber auch weiterhin an erster Stelle stehen. Eine zweiwöchige Quarantäne bei Einreise hält die Betreuerinnen aber zu lange davon ab, ihren Turnus anzutreten und lässt ihre Klientinnen und Klienten hilflos zurück“, gibt Korosec zu bedenken. Sie empfiehlt daher verpflichtende PCR-Tests an der Grenze für einreisendes Betreuungspersonal. Bei einem negativen Ergebnis könnten Betreuerinnen dann sofort weiterreisen und ihren Dienst antreten. „Das ist hilft nicht nur, das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu verringern – so wird auch so gut wie möglich Normalität in der Betreuung garantiert“, sagt Korosec abschließend.

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