VW: Dieselkunden sollen trotz geplatzten Vergleichs Geld bekommen

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Volkswagen will 2.000 Digital-Arbeitsplätze schaffen

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Die bereits ausgehandelten 830 Mio. Euro sollen auch nach dem Scheitern von Verhandlungen ausgezahlt werden.

von Wolfgang Unterhuber

Volkswagen will den in Deutschland klagenden Dieselkunden trotz des geplatzten Vergleichsverfahrens mit Verbraucherschützern eine Entschädigung zahlen.

Die bereits ausgehandelten 830 Mio. Euro sollen “auch ohne die Unterstützung des Verbraucherzentrale-Bundesverbands” angeboten werden, teilte das Unternehmen nach einer außerordentlichen Vorstandssitzung am Freitag mit.

Dieselanteil in Österreich bei 41 Prozent

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Der deutsche Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hat Volkswagen die Schuld für die gescheiterten Verhandlungen gegeben.

Verhandlungen abgebrochen

Die Gespräche seien geplatzt, weil VW kein transparentes, vertrauenswürdiges und für die Verbraucher sicheres System der Abwicklung ermöglichen wollte, sagte vzbv-Chef Klaus Müller am Freitag in Berlin.

Am Freitagvormittag habe VW dem Verband noch ein Vergleichsangebot geschickt, nur wenige Minuten später habe man aus den Medien vom Abbruch der Verhandlungen erfahren.

Die Gespräche seien anders als von VW verbreitet nicht an den Honorarforderungen der vzbv-Anwälte gescheitert.

Der vzbv vertritt in dem Gerichtsverfahren zahlreiche Dieselfahrer, die Schadenersatz für ihre Fahrzeuge mit zu hohen Abgaswerten verlangen.

Österreich nicht betroffen

Auch österreichische VW-Kunden hatten sich der Musterklage in Deutschland angeschlossen. Doch hat diese Entscheidung mit Österreich jetzt nichts zu tun.