Wie Bürokratie bei Corona-Hilfen für viele zur unüberwindlichen Hürde wird

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Hürdenreicher Weg

Die Industrie beklagt Hürden beim Zugang zu Arbeitsplätzen und appelliert an die Politik, den Blutkreislauf am Laufen zu halten

Foto: APA / Helmut Fohringer

Bei den vom Betretungsverbot betroffenen und mit dem massiven Wirtschaftseinbruch konfrontierten Betrieben schwindet die Hoffnung auf Hilfe. Alles sollte zack, zack gehen, aber viele sind überzeugt: So wird das mit dem Helfen für alle Arten von Unternehmen eher nichts. Es hakt an vielen Ecken und Enden. Viel zu lange würde es dauern, bis Hilfen ausgezahlt würden, das würden viele Unternehmen nicht überleben, sei es bei der Kurzarbeit, wo das AMS nicht nachkomme, sei es in der Logistik, sei es beim Härtefallfonds für Kleinstunternehmer, dessen Zahlungen die Wirtschaftskammer abwickelt, sei es bei der Kreditvergabe, weil manche Banken zusätzliche Sicherheiten fordern. Die Liste der Mängel, die Betroffene attestieren, wird täglich länger. “Wir sind in einer Situation, wie wir sie noch nie gesehen haben, da müsse das Prüfen hintangestellt werden”, so der Tenor von Steuerberatern, die für ihre Klienten Kreditgarantien, Haftungen oder Kurzarbeitsanträge bearbeiten.