WKÖ-Mahrer: Bundesregierung gibt Startschuss zur Abwicklung des Härtefallfonds

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Wichtige „Erste Hilfe“ für Vielzahl an Anspruchsberechtigten – Wirtschaftskammer als Dienstleister für die Republik – Antragsstellung ab morgen, Freitag, 17 Uhr möglich

Wien (OTS) Die Bundesregierung hat mit der nun erfolgten Festlegung der Förderrichtlinien den Startschuss für die Abwicklung des Härtefallfonds gegeben und die Wirtschaftskammer mit dieser Abwicklung beauftragt. Der Fonds hat die zentrale Rolle, all jene zu unterstützen, die jetzt keine Umsätze haben, und damit einen Beitrag zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten zu leisten. „Das ist in dieser beispiellosen Situation eine immens wichtige Maßnahme für die Anspruchsberechtigten, weil dieser Zuschuss nicht zurückgezahlt werden muss und direkt und unbürokratisch ausgezahlt wird. Es stehen Existenzen am Spiel. Deshalb setzen wir alles daran, dass Selbständige aus den unterschiedlichsten Bereichen wie etwa Physiotherapeuten, Künstler oder Nachhilfelehrer die Chancen haben, diese Krise zu überstehen“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

Die Wirtschaftskammer, die hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung steht, könne durch ihre dezentrale Organisation in ganz Österreich den direkten Kontakt zu den Antragsstellern gewährleisten. Die Abwicklung erfolgt konkret über wko.at/haertefall-fonds. Über diese Seite werden alle wesentlichen Informationen bereitgestellt, sowie der Link zur konkreten Antragsstellung ab Freitag, 17h, freigeschalten. Durch Ausfüllen des Online-Formulars wird das Prozedere der Antragsstellung in Gang gesetzt. Nach erfolgter positiver Rückmeldung zur Antragsstellung erfolgt die Auszahlung – außer Wochenende und Feiertag – innerhalb von 24 Stunden.

Anspruchsberechtigt sind:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Für die Gruppe der Non-Profit-Organisationen (NPO) nach §§ 34 bis 47 Bundesabgabenordnung sowie für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe werden durch die Bundesregierung gesonderte Förderrichtlinien erlassen.

Im 38 Mrd. Euro schweren Hilfspaket der Bundesregierung sind in Hinblick auf Notfallhilfen andere Instrumente als der Härtefallfonds vorgesehen. Denn zusätzlich zu diesem „Erste Hilfe Fonds“ und den bereits bestehenden Kreditgarantien durch das aws und die ÖHT, steht nun mit dem 15. Mrd. Euro-Notfallfonds ein Instrument für Betriebe mit Geschäftsentgängen zur Verfügung. „Hier den mittleren Unternehmen zur Seite zu stehen und ihnen zu helfen, die Corona-Krise zu überstehen, ist ein ganz wesentlicher Schritt und er ist eine wichtige Ergänzung zum Härtefallfonds, der kein Entschädigungsfonds für entgangene Umsätze ist. Er ist eine Erste Hilfe-Maßnahme für Selbständige und verwandte Berufsgruppen in der jetzigen Notfall-Situation. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Existenzen zu sichern. Der Härtefallfonds ist eine persönliche Erste-Hilfe-Maßnahme und wir werden unser Möglichstes tun, damit Anspruchsberechtigte so rasch wie möglich eine Auszahlung erhalten um ihre Kosten decken zu können“, so Mahrer.

Text für wko.at/haertefall-fonds sowie für Telefon-/E-Mail-Anfragen:

Härtefall-Fonds: Erste-Hilfe-Maßnahme für kleine Betriebe

Allgemeines

  • 1 Milliarde Euro Fördervolumen
  • Erst-Hilfe-Maßnahme zur Absicherung des persönlichen Lebensunterhalts
  • Wirtschaftskammer als Dienstleister für die Abwicklung im Auftrag des Bundes

Die Förderrichtlinien für den Härtefall-Fonds werden aktuell von den Teams von Vizekanzler Kogler, Finanzminister Blümel und Wirtschaftsministerin Schramböck erarbeitet. Als Wirtschaftskammer werden wir in weiterer Folge mit der operativen Abarbeitung des Härtefall-Fonds beauftragt. Wir werden Sie umgehend informieren, sobald die Förderung beantragt werden kann.

Wir stehen hier als Dienstleister der Republik zur Verfügung, weil unsere dezentrale Struktur besonders viel Nähe zu den Unternehmen in den Regionen und Branchen ermöglicht. Das gilt natürlich auch für Nicht-Mitglieder der Wirtschaftskammer.

Nach derzeitigem Stand werden folgende Gruppen Ansprüche stellen können:

  • Ein-Personen-Unternehmer
  • Kleinstunternehmer, die weniger als 10 Vollzeit-Äquivalente beschäftigen
  • Neue Selbständige wie z.B. Vortragende und Künstler, Journalisten, Psychotherapeuten
  • Freie Dienstnehmer wie EDV-Spezialisten und Nachhilfelehrer
  • Freie Berufe (z.B. im Gesundheitsbereich)

Für die Gruppe der Non-Profit-Organisationen (NPO) nach §§ 34 bis 47 Bundesabgabenordnung sowie für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe werden durch die Bundesregierung gesonderte Förderrichtlinien erlassen.

Der Härtefall-Fonds wird einen Zuschuss bringen, der auch später nicht zurückgezahlt werden muss. Wir arbeiten auf Hochtouren daran, dass nach Fertigstellung der Förderrichtlinien durch die Bundesregierung, der Zuschuss so schnell wie möglich beantragt werden kann und dieser unbürokratisch und direkt ausbezahlt wird.

Damit wird der Fonds kein Entschädigungsfonds sein. Er ist eine persönliche Erste-Hilfe-Maßnahme für den Unternehmer.

Notfallhilfe der Regierung für Geschäftseinbußen in Vorbereitung

Zusätzlich zum Härtefall-Fonds und den bereits bestehenden Kreditgarantien durch das aws und die ÖHT hat die Bundesregierung eine mit 15 Milliarden Euro dotierte Notfallhilfe für betroffene Branchen angekündigt. Wir informieren sofort, sobald wir Details dazu haben. (PWK125)

Rückfragen & Kontakt:

Sonja Horner


Wirtschaftskammer Österreich


Sprecherin des Präsidenten


T 0590900 4462


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