Zahlungsschwierigkeiten: Was jetzt zu beachten ist

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Kurzarbeit oder gar eine Kündigung stellen viele Personen vor ungeahnte Schwierigkeiten. So können Einbußen oder der komplette Wegfall des Einkommens rasch zu finanziellen Engpässen bis hin zu Zahlungsschwierigkeiten (Rückzahlung von Krediten, etc.) führen.

Trotz allem dürften Banken, Bausparkassen und Leasingunternehmen “die unverschuldete Notsituation” ihrer Kunden nicht ausnützen, sagt AK-Konsumentenschützerin Ulrike Weiß. Der Gesetzgeber müsse all jenen ein Recht auf Stundung einräumen, bei denen es durch die Corona-Krise zu Einkommenseinbußen kommt, sagt AK-Präsident Johann Kalliauer. Das müssen Betroffene im Fall von Zahlungsschwierigkeiten beachten:

Den Zahlungsempfänger kontaktieren (per E-Mail, damit man einen Nachweis über die Vereinbarungen hat): Dies kann entweder über die Ombudsstelle der Bank, der Bausparkasse oder des Leasingunternehmens erfolgen, mit dem eine Zahlungsvereinbarung getroffen wurde. Der Grund für den finanziellen Engpass muss geschildert werden. “Teilen Sie mit, welche Änderungen der Rückzahlungsvereinbarung Sie vorschlagen und wie lange diese andauern soll”, rät Weiß. Denn Zahlungen einfach nicht zu begleichen, könne zusätzliche Kosten und Mahnungen bis hin zur Fälligstellung des Kredites zur Folge haben.

Vereinbart werden können etwa Ratenstundung, Ratenreduktion bis hin zu einem tilgungsfreien Kredit.

Infos unter der AK-Rechtsschutzhotline (050/6906-1) bzw. www.ooe.arbeiterkammer.at