Zwei mobile Test-Stationen im Bezirk Perg eingerichtet

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Mit zwei “Drive-in-Stationen” erhöht das Rote Kreuz im Bezirk Perg seine Kapazitäten, um Coronavirus-Proben abnehmen zu können. Eine ist in Perg auf dem Parkplatz der Machland-Badewelt angesiedelt, eine zweite Station wurde vor der Stocksport- und Veranstaltungshalle Langenstein in Betrieb genommen.

In diesen beiden Stationen werden nicht nur die behördlich von der Bezirkshauptmannschaft Perg freigegebenen Covid-19-Testabstriche abgenommen, sondern auch die gesamte damit in Zusammenhang stehende Logistik von Rotkreuz-Mitarbeitern abgewickelt. Das dabei zum Einsatz gebrachte Personal besteht aus Notfall- und Rettungssanitätern sowie Medizinstudenten und wurde für diesen Einsatz speziell durch einen Arzt eingeschult.

Probe nur nach Freigabe

Die durchgeführten Tests werden nur bei Personen durchgeführt, die dazu eine behördliche Freigabe erhalten haben. Alle Personen mit Coronavirus-Symptomen müssen sich somit zuerst an die Gesundheitshotline 1450 wenden. Von dort werden alle Verdachtsfälle an die zuständige Behörde weitergemeldet. Diese wiederum gibt dann die Probenabnahme frei. Erst dann kann der oder die Betroffene zur Drive-in-Station kommen. Dort werden von den Mitarbeitern die Freigabe der Behörde und die Identität überprüft. Die Abnahme der Probe erfolgt so, dass die Testpersonen im Auto sitzen bleiben können. Danach werden die Testabstriche gesammelt nach Linz zur Auswertung gebracht.

“Zu jenen Betroffenen, die über kein Auto verfügen oder das Haus nicht verlassen können, kommen wir auch weiterhin mit einem mobilen Test-Team nach Hause. Vorrangig jedoch ersuchen wir die Betroffenen, zu den Drive-in-Stationen in Perg und Langenstein zu kommen, da die Abnahme dort wesentlich materialschonender durchgeführt werden kann”, sagt der Perger Bezirksrettungskommandant Christian Geirhofer über den Einsatz des Roten Kreuzes gegen die Ausbreitung des Coronavirus.